Wissenslandschaft Fremdplatzierung – Orientierung finden, Haltungen reflektieren, Qualität weiterentwickeln

Eine Fremdplatzierung ist ein einschneidender Moment im Leben eines jungen Menschen und seiner Familie. Umso wichtiger ist es, dass Entscheidungen methodisch abgesichert und individuell auf die jeweilige Situation angepasst sind.

Wie arbeitet WiF?

WiF schafft verschiedene Angebote für den Austausch zwischen Fachpersonen aus Praxis und Forschung. Gemeinsam werden in einer «dialogischen Wissensentwicklung» empirische sowie handlungsbezogene Wissensbestände vertieft, verknüpft und weiterentwickelt – zum Beispiel in Umfragen, Workshops oder Tagungen. So will WiF fortwährend ein gemeinsames Verstehen darüber vertiefen, was sich in Praxis und Wissenschaft als hinderlich, als irritierend oder als wirksam zeigt. Die gewonnenen Ergebnisse werden kontinuierlich für die Webseite ausgearbeitet. WiF soll sich langfristig zu einer lebendigen Wissensbasis für Fremdplatzierungen entwickeln. Deshalb freuen wir uns sehr über das Interesse und die Mitwirkung vieler unterschiedlicher Fachpersonen.

Am 12. September 2018 wird sich WiF.swiss an der vierten Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Soziale Arbeit (SGSA/SSTS) in Lausanne mit einem nationalen und internationalen Fachpublikum über die fachliche Notwendigkeit der Entschleunigung einer verantwortungsbewussten Qualitäts- und Haltungsentwicklung unterhalten.


Am 6. September 2018 wird WiF.swiss am 10. Deutschen Bundeskongress Soziale Arbeit in Bielefeld ihre Grundidee eines unabgeschlossenen Dialogs zu zentralen Themen, Erkenntnissen und Haltungsfragen in der Fremdplatzierung zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum weiter entwickeln.


Am 2. Februar 2018 an der Fachtagung «Soziale Innovation» in Olten führte WiF.swiss ihren Dialog mit der Fachpraxis fort: http://web.fhnw.ch/plattformen...


Am 15. November 2017 trat WiF.swiss an der Integras Brunnen-Tagung mit leitenden Fachpersonen aus dem Heimwesen in den Austausch, in einem Praxisforum «Marktplatz»: http://www.integras.ch/de/sozi...


Am 16. Juni 2017 fand in Zürich die Tagung «Wissenslandschaft Fremdplatzierung WiF - Orientierung finden, Haltungen reflektieren, Qualität weiterentwickeln» statt. Im Zentrum standen dabei der Dialog zwischen Fachpersonen sowie der Aufstart von www.wif.swiss:

Weitere Informationen sowie die Präsentationen der Hauptvorträge finden sich hier.


Die Erkenntnisse aus den verschiedenen Dialogen fliessen jeweils in die fortwährende Ausgestaltung der Plattform wif.swiss sowie in künftige Veranstaltungen mit ein.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Möchten Sie mit uns zusammenarbeiten? 
Bitte kontaktieren Sie uns:


ZHAW Soziale Arbeit
Pfingstweidstrasse 96
Postfach 707
8037 Zürich 
kontakt@wif.swiss


Hier finden Sie den aktuellen WiF Newsletter Frühling 2018


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Die Wissenslandschaft Fremdplatzierung (WiF.swiss) ist ein gemeinsames Projekt der ZHAW Soziale Arbeit, Institut für Kindheit, Jugend und Familie und Integras Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik.

Fachpersonen aus Praxis und Forschung haben empirische Befunde sowie handlungsbezogene Wissensbestände zur Thematik der Fremdplatzierung im Rahmen einer «dialogischen Wissensentwicklung» diskutiert und bewertet. Die daraus gewonnenen Ergebnisse werden für die Webseite aufgearbeitet. Die Wissenslandschaft Fremdplatzierung soll sich langfristig zu einer in Praxis und Wissenschaft breit abgestützten Wissensbasis zur Fremdplatzierung entwickeln.


Projektteam

ZHAW Soziale Arbeit, Institut für Kindheit, Jugend und Familie
Dr. Stefan Eberitzsch, Dozent und Projektleiter
Samuel Keller, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Co-Projektleiter

Integras – Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik
Sevda C. Güneş, Fachbereich Sozialpädagogik
Gabriele E. Rauser, Geschäftsführerin


Projektförderung

Die Projektphase (2015-2018) wurde durch die Gebert Rüf Stiftung gefördert.



Beirat

Ein Beirat begleitet die Umsetzung und sichert die Praxisrelevanz des Projekts:
  • Sven Coljin, Abteilungsleiter Bewilligung und Aufsicht, KJA des Kantons Bern
  • Marie-Thérèse Hofer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kinder- und Jugenddienst BS
  • Dr. Andreas Jud, Dozent und Projektleiter am Institut Sozialarbeit und Recht der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit
  • Daniel Kübler, Leiter Zentralbereich Kinder- und Jugendhilfe, Amt für Jugend und Berufsberatung, Kanton Zürich
  • Arthur Lehmann, Jugendrichter am Jugendstrafgericht des Kantons Freiburg (Mandat ruht)
  • Hans Melliger, Leiter der Jugendanwaltschaft des Kantons Aargau
  • Prof. Dr. Heinz Messmer, Dozent am Institut Kinder- und Jugendhilfe der Hochschule für Soziale Arbeit, FHNW
  • Paul Longoni, Gesamtleiter Schul- und Wohnzentrum Schachen
  • Beat Reichlin, stellvertretender Generalsekretär der KOKES sowie Dozent an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit
  • Hansueli Zellweger, Gesamtleiter Sozialpädagogisches Zentrum Gfellergut, ZKJ Zürcher Kinder- und Jugendheime
  • Patrizia Zürcher, Fachberaterin, Verein tipiti – wo Kinder und Jugendliche leben und lernen (Pflegefamilien)

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