Abklärung und Bedarfseinschätzung durch spezialisierte Stelle

Eine spezialisierte Stelle (z. B. Sozialdienst) oder Person (zum Beispiel freiwilliger Beistand) startet den operativen Teil des Platzierungsprozesses. Dieser Prozess wird angestossen durch den formalen Auftrag der Erziehungsberechtigten und er nimmt Bezug auf bisherige Interventionen und Wissensbestände.

Die spezialisierten Stellen sind je nach Kanton und Gemeinde anders definiert und (fachlich wie auch personell) ausgestattet. Ihre Kompetenzen müssten aber denjenigen einer fachlichen Fallführung, Fallbegleitung und Beistandschaft entsprechen. So ist die spezialisierte Stelle nicht nur zuständig für Abklärungen und Bedarfseinschätzungen, die die Suche nach einem Platzierungsort inhaltlich leiten. Sie soll auch die weiteren Platzierungsprozesse sowie die Zusammenarbeit aller Beteiligten koordinieren und verantworten.

Empfehlung

Wie sich in der Praxis zeigt müssen die Verantwortungsbereiche und Rollen zwischen Gemeinden oder Schulgemeinden, Erziehungsberechtigten und weiteren Fachpersonen immer wieder ausgehandelt und für alle nachvollziehbar gemacht werden.

Siehe auch:

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