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Praxismaterialien, Literatur, Links

Nachstehend sind Instrumente-, Quellen- und Literaturhinweise aufgelistet, die verschiedene Fragen zur Bedeutung von Diagnostik und Abklärung in der Fremdplatzierung aufgreifen und diskutieren. Die Hinweise sind gegliedert in

  • Instrumente, Empfehlungen und Überblicke (Schweiz)
  • Bücher und Artikel (Schweiz)
  • Auswahl von Literatur aus dem internationalen, primär deutschsprachigen Diskurs

Instrumente, Empfehlungen und Überblicke (Schweiz)

Bücher und Artikel zu Diagnostik und Abklärung aus dem Schweizer Diskurs

  • Becker-Lenz, Roland/Gautschi, Joel/Rüegger, Cornelia (2015). Nicht-standardisiertes Wissen und nicht-methodisiertes Können in der sozialen Diagnostik. Einblick in eine empirische Analyse im Feld der Kinder- und Jugendhilfe. In: neue praxis, H. 3/2015, S. 270-279.

  • Blülle, Stefan: Platzierung als Lösung. In: Leitfaden Fremdplatzierung. 2013; Ingetras Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik.

  • Cassée, K. (2010). Kompetenzorientierung. Eine Methodik für die Kinder- und Jugendhilfe. (2. Aufl.). Bern: Haupt

  • Eberitzsch, Stefan; Gabriel, Thomas; Keller, Samuel (2017). Fallverstehen in der Fremdplatzierung: Wie kann im Dialog zwischen Praxis und Theorie neues Reflexionswissen entstehen? In H. Messmer (Hrsg.): Fallwissen. Wissensgebrauch in Praxiskontexten der Sozialen Arbeit . (63-92). Opladen/Berlin/Toronto: Verlag Barbara Budrich.

  • Hüttemann, Matthias/Rüegger, Cornelia (2013). Soziale Netzwerke im Fokus sozialpädagogischer Diagnose. In: Fischer, Jörg/Kosellek, Tobias (Hg.). Netzwerke und Soziale Arbeit. Basel: Beltz Juventa. S. 295-307

  • Lätsch, D., Hauri, A., Jud, A. & Rosch, D. (2015). Ein Instrument zur Abklärung des Kindeswohls – spezifisch für die deutschsprachige Schweiz, Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz (ZKE), 1/2015.

  • Marti Salzmann, G. & Klassen, M. (2016). Case Management in der Kinder- und Jugendhilfe: ein Handlungskonzept zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Sozial Aktuell, Jg. 48, Nr. 11, 36-38.

  • Müller, Brigitte/Schnurr, Stefan (2016). Kinder- und Jugendhilfe: Unterstützung für die ganze Familie. In: Kurt Albermann (Hg.). Wenn Kinder aus der Reihe tanzen. Psychische Entwicklungsstörungen von Kindern und Jugendlichen erkennen und behandeln. Zürich: Beobachter-Edition. S. 353-369.

  • Rüegger, Cornelia (2010). Soziale Diagnostik als Kern des professionellen Handelns - Ein Orientierungsrahmen. In: Schweizerische Zeitschrift für Soziale Arbeit. (8-9). S. 35-52.

  • Rüegger, Cornelia (2009). Soziale Diagnostik als Teil der professionellen Rationalität Sozialer Arbeit. Skizzierung eines Orientierungsrahmens einer eigenständigen und integrativen sozialen Diagnostik. Bern: Soziothek

  • Becker-Lenz, Roland/Gautschi, Joel/Rüegger, Cornelia (2017). Die Bedeutung von nicht-standarisiertem Wissen in der Diagnostik Sozialer Arbeit. Erfahrungswissen und Spüren in einer Fallbearbeitung in der Kinder- und Jugendhilfe (Arbeitstitel). In: Heinz Messmer (Hrsg.). Fallwissen. Opladen: Barbara Budrich
  • Biesel, Kay/Schnurr, Stefan (2014). Abklärungen im Kindesschutz: Chancen und Risiken in der Anwendung von Verfahren und Instrumenten zur Erfassung von Kindeswohlgefährdung. In: Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz. 1/2014, S. 63–71.
  • Bütow, Birgit/Pomey, Marion/Rutschmann, Myriam/Schär, Clarissa/Studer, Tobias (Hg.) (2014). Sozialpädagogik zwischen Staat und Familie. Alte und neue Politiken des Eingreifens. Wiesbaden: Springer VS.
  • Dällenbach, Regula/Rüegger, Cornelia/Sommerfeld, Peter (2012). Zur Implementation von Diagnoseinstrumenten: In: Gahleitner, Silke/Hahn, Gernot/Glemser, Rolf (Hg.). Psychosoziale Diagnostik. Köln: Psychiatrie Verlag. S. 214-230.
  • Estermann, A., Hauri, A. & Vogel, U. (2016). Mandatsführung.  (S. 198). In: D. Rosch, C. Fountoulakis, C. Heck (Hrsg.) (2016). Handbuch Kindes- und Erwachsenenschutz (S. 197-229). Bern: Haupt.
  • Friedrich, R. I. & Schmid, M. (2014). Pflegefamilie oder Heim? Wann und für wen ist ein Leben ausserhalb der eigenen Familie sinnvoll?
  • Gabriel, Thomas; Keller, Samuel (2015). Von Menschen und Wirkungen: Warum die Frage „was wirkt?“ gefährlich und notwendig zugleich ist. In: Wirkung! Immer schneller, immer besser? Referate der Integras-Fortbildungstagung. Zürich: Integras.
  • Hauri, A., Jud, A., Lätsch, D. & Rosch, D. (2016). Das Berner und Luzerner Abklärungsinstrument zum Kindesschutz. In D. Rosch, C. Fountoulakis & C. Heck (Hrsg.), Handbuch Kindes- und Erwachsenenschutz. Recht und Methodik für Fachleute (S. 590–627). Bern: Haupt.
  • Integras, Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik (Hrsg.) (2013): Leitfaden Fremdplatzierung. Zürich: Integras.
  • Integras (Hrsg.) (2014): Fremdplatzierung… denn wir wissen, was wir tun. Plattform Fremdplatzierung. Tagung 2014.
  • Kalter, B. & Haller, D. (2016) Förderliche und hinderliche Faktoren in Kindesschutzfällen. In: Soziale Intervention 2.
  • Messmer, Heinz (2017). Fallwissen. Opladen: Barbara Budrich.
  • Pomey, M. (2017). Vulnerabilität und Fremdunterbringung. Eine Studie zur Entscheidungspraxis bei Kindeswohlgefährdung. Weinheim/Basel: Beltz Juventa.
  • Rieder, S., Bieri, O., Schwenkel, C., Hertig, V., & Amberg, H. (2016). Evaluation Kindes- und Erwachsenenschutzrecht. Luzern: Interface.
  • Rüegger, Cornelia (2014). Wie wird der Fall zum Fall? In: Soziale Passagen. 6. Jg. (2). S. 343-349.
  • Voll, P. & Jud, A. (2013). Management by diffusion? Zum Umgang mit Risiken im zivilrechtlichen Kindesschutz. In E.M. Piller & S. Schnurr (Hrsg.), Kinder- und Jugendhilfe in der Schweiz. Wiesbaden: Springer.

Zentrale deutschsprachige Literatur, Materialien und Links zu Diagnostik und Abklärung

  • Alle, F. (2017). Kindeswohlgefährdung. Das Praxishandbuch. Lambertus
  • Bastian, P. (2014). Der praktische Vollzug professioneller Urteilsbildung im Kinderschutz zwischen Interpretation und Klassifikation. Empirische Einblicke. In D. Bühler-Niederberger, L. Alberth & S. Eisentraut (Hrsg.), Kinderschutz: Wie kindzentriert sind Programme, Praktiken, Perspektiven? (S. 138-154). Weinheim: Beltz.
  • Cinkl, S. & Krause, H.-U. (2012). Praxishandbuch Sozialpädagogische Familiendiagnosen. Verfahren – Evaluation – Anwendung im Kinderschutz. Opladen: Barbara Budrich.
  • Gahleitner, Wahlen, Bilke-Hentsch & Hillenbrand (Hrsg.). (2013). Biopsychosoziale Diagnostik in der Kinder und Jugendhilfe. Interprofessionelle und interdisziplinäre Perspektiven. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Heiner, M. (Hg.) (2004): Diagnostik und Diagnosen in der Sozialen Arbeit. Ein Handbuch. Berlin: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge. Rezension (siehe unten)
  • Jagusch, B., Sievers, B. & Teupe, U. (Hrsg.) (2012). Migrationssensibler Kinderschutz. Ein Werkbuch. IGFH: Bundesrepublik Deutschland.
  • Krause & Rätz-Heinisch (Hrsg.) (2009): Soziale Arbeit im Dialog gestalten.
  • Löcherbach, P. (2009). Case Management in der Jugendhilfe. Reinhardt.
  • Marthaler, T.,  Bastian, P., Bode, I. & Schrödter, M. (2012): Rationalitäten des Kinderschutzes - Kindeswohl und soziale Interventionen aus pluraler Perspektive. Springer.
  • Müller, Burkhard (2006). Sozialpädagogische Diagnose. In Galuske & Thole: Vom Fall zum Management.
  • Müller, Burkhard (2012): Sozialpädagogisches Können. Ein Lehrbuch zur multiperspektivischen Fallarbeit. Lambertus.
  • Müller, Burkhard (2012): Vom Fall zum Können. Ein Lehrbuch zur multiperspektivischen Fallarbeit. 7. überarb. und erw. Aufl.. Freuburg i.B.: Lambertus.
  • Nauerth, Matthias (2009): Fallverstehen als Grundlage der Vorbereitung und nachträglichen Begründung sozialpädagogischer Hilfe. In: Mührel, Eric/Birgmeier, Bernd (Hrsg): Theorien der Sozialpädagogik – ein Theorie-Dilemma? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 213-231
  • Pantucek, P. (2005): Soziale Diagnostik. Verfahren für die Sozialarbeitspraxis. Wien: Böhlau
  • Peters, Friedhelm (Hrsg.) (2002): Diagnosen - Gutachten - hermeneutisches Fallverstehen. Rekonstruktive Verfahren zur Qualifizierung individueller Hilfeplanung. 2. ed. Aufl.. Frankfurt a.M.: IGfH-Eigenverlag.
  • Schrapper (Hrsg.) (2004) Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen in der Jugendhilfe. Anforderungen, Konzepte, Perspektiven. Juventa.
  • Schrapper, Christian (2015): Durchblicken und verstehen, was der Fall ist? Zur „Unendlichen Geschichte“ der Kontroversen um eine sozial(pädagogische) Diagnostik. In: Bolay, Eberhard/Iser, Angelika/Weinhardt, Marc. (Hrsg.): Methodisch Handeln – Beiträge zu Maja Heiners Impulsen zur Professionalisierung der Sozialen Arbeit (Forschung und Entwicklung in der Erziehungswissenschaft). Wiesbaden: Springer, S. 61-75.
  • Schrödter, M. (2006): Diagnose und Profession. October 2006, Volume 30, Issue 10, pp 8-9  Sozial Extra.
  • Schrödter, M. (2006): Die Herrschaft machtvoller Diagnostik verhindern! October 2006, Volume 30, Issue 10, pp 21-24.
  • Thieme, Nina (2013): Kategorisierung in der Kinder- und Jugendhilfe. Zur theoretischen und empirischen Erklärung eines Schlüsselbegriffs professionellen Handelns. Weinheim: Beltz Juventa.
  • Uhlendorff (2010): Sozialpädagogische Diagnosen III: Ein sozialpädagogisch-hermeneutisches Diagnoseverfahren für die Hilfeplanung. Juventa.
  • von Spiegel, Hiltrud (2008). Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit. Grundlagen und Arbeitshilfen für die Praxis. 3. Auflage. Stuttgart: UTB.
  • Wendt, R. W. (2015). Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen: eine Einführung (6. überarb. und erweit. Aufl.). Freiburg: Lambertus (es gibt ein Kapitel Case Management in der Kinder- und Jugendhilfe)
  • Wernet, A. (2006). Hermeneutik-Kasuistik-Fallverstehen: eine Einführung.

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