WiF-Zukunftslabor

Eine sehr zentrale Dimension der "Kooperation Akteure" besteht im Austausch der aktuellen Fachpraxis mit künftigen Fachpersonen, mit Studierenden der Sozialen Arbeit.
Im Rahmen eines 3-tägigen Seminars im Bachelorlehrgang der ZHAW Soziale Arbeit haben sich Studierende als künftige Fachpersonen mithilfe der Prozesse und Themen auf www.wif.swiss kritisch mit weiterführenden Frage- und Problemstellungen beschäftigt. Hierfür haben sie ausgehend von konkreten oder fiktiven Falldarstellungen aus der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe den aktuellen Stand der Wissenslandschaft als Orientierung genutzt. Als Resultat dieser Dialoge sind Produkt in Form von Reflexionsfragen, Begriffsbestimmungen o.ä. entstanden, die weiteren Fachpersonen dabei helfen könnten, zur relevanten Themen oder Prozessen Orientierung zu finden, Haltungen zu reflektieren und Qualität weiterentwickeln.
Vielen Dank an die Studierenden für diese interessanten Anregungen!
Nachfolgend finden Sie Beträge aus dem Herbstsemester 2020/2021 sowie 2019/2020.

Die Auswahl der passenden Institutionen im Platzierungsprozess
[Partizipation/Zusammenarbeit mit den jungen Menschen/ Prozess]
Dina Aprile, Daniela Marty, Valentina Sciurba & Irene Wurzer


Als Platzierungsprozess bei Fremdplatzierungen wird der Zeitraum bezeichnet, welcher zwischen dem Auftrag der Behörden oder der Eltern und der Platzierung, also des Eintrittes eines Kindes oder eines Jugendlichen in ein geeignetes Angebot (Heim oder Pflegekinderbereich). Im Punkt der Angebotssuche und der Angebotsauswahl, ist es das Ziel eine möglichst passende Lösung für die jungen Personen zu finden. Möglichst passend bedeutet, den Bedarfslagen, Bedürfnissen und Zielen der Kinder und Jugendlichen entsprechend. Mit diesen Ansprüchen soll ein bestmöglichpassendes Angebot für das Individuum gesucht und gefunden werden (Wissenslandschaft Fremdplatzierung, 2020).

In der Praxis zeigt sich, dass die Auswahl der passenden Institution im Platzierungsprozess ein Spannungsfeld darstellt. So stehen auf der einen Seite die jungen Personen mit ihren individuellen Bedürfnissen, welche sich unter anderem aus ihrer bisherigen Biografie ergeben. Und dem gegenüber steht das effektive Angebot an Institutionen bzw. die Belegungssituation und die Aufnahmevorschriften in den Kindern und Jugendheime, welche die Platzauswahl zusätzlich einschränkt

In diesem Zusammenhang möchten wir uns als angehende Sozialarbeitende mit unserem Produkt an der Lösung von strukturellen Problemen beteiligen. Da das dargestellte Problem ebenfalls struktureller Ursache ist, möchten wir in erster Linie Fachpersonen, wie Beistände und gegebenenfalls auch die Fachpersonen der Heimlandschaft auf diese Problematik sensibilisieren sowie im besten Fall einen Diskurs über dieses Spannungsfeld auslösen.

 Durch das Produkt sollen Fachpersonen ihr Handeln im Hinblick auf die Bedürfnisorientierte Heimplatzierung kritisch reflektieren.

© Timo Lanz vom Studiengang Industrial Design, Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)


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Weiterführende Literatur

Berufskodex Soziale Arbeit Schweiz, (2010). Ein Argumentarium für die Praxis der Professionellen. Avenir Social- Professionelle Soziale Arbeit Schweiz. Bern: Professionelle Soziale Arbeit.

Günder, R. (2014). Stationäre Jugendhilfe: Erkenntnisse und Probleme zum Aufnahmeprozess. In Nowacki, K. (Hrsg.), Die Neuaufnahme in der stationären Heimerziehung (S.15 – 34). Freiburg im Breisgau: Lambertus-Verlag.

Integras. (2014). Fremdplatzierung….denn wir wissen was wir tun. Plattform Fremdplatzierung. Zürich: Eigenverlag.

Muss, H. (2014). Aufnahme als Schlüsselprozess aus Sicht eines freien Trägers der Jugendhilfe. In Nowacki, K. (Hrsg.), Die Neuaufnahme in der stationären Heimerziehung (S.35 – 82). Freiburg im Breisgau: Lambertus-Verlag.

Partizipation von Kindern und Jugendlichen an einem Standortgespräch (Stao)
[Partizipation/Zusammenarbeit mit den jungen Menschen/ Prozess]
Arbeit von angehenden Sozialarbeitenden ohne Namensangaben


Auf der einen Seite stehen die persönlichen Interessen und expliziten Rechte des Individuums und diejenigen Personen, welche seine Rechte und damit die Selbstbestimmtheit hochhalten, auf der anderen Seite stehen nicht explizit geäusserte Rechte wie das Recht auf eine gesunde Entwicklung, welche durch den pädagogischen Auftrag und den mit der pädagogischen Verantwortung beauftragten Professionellen vertreten werden. Laut WiF.swiss bildet das Stao einen festen Bestandteil des Betreuungsprozesses. Dabei sollen vor allem die Ziele, welche während der Platzierung handlungsbestimmend sind und die Dauer der Fremdplatzierung im Fokus stehen (2020).

Um während einem Stao eine altersentsprechende Partizipation zu ermöglichen, gilt es, den Entwicklungsstand des/der betroffenen Jugendlichen mit zu bedenken und die Gesprächsführungsmethoden deren Bedürfnissen anzupassen. Die Art und Weise, wie das Gespräch geführt wird, trägt wesentlich zu den Partizipationsmöglichkeiten der Jugendlichen am Standortgespräch bei. So können gemäss Wolff, Ackermann et al. (2014, S. 22) verweisen darauf, dass Kinder und Jugendliche eher ihre Aufmerksamkeit aufrechterhalten und einem Gespräch folgen, wenn dieses in einer niederschwelligen Sprache geführt wird und dazwischen immer wieder kurze Pausen eingebaut werden. Weiter sollte bei einem Stao nebst der Quantität auch die Qualität der Beteiligung der einzelnen Akteure beachtet werden. Das heisst, dass es wesentlich ist, in welcher Art und Weise die Redebeiträge der Jugendlichen berücksichtigt werden. Von tatsächlichem Einfluss auf den Gesprächsverlauf und eventualiter auch auf abschliessende Entscheidungen kann nur dann die Rede sein, wenn von der Klientel gesetzte Themen eine inhaltliche Weiterbearbeitung erfahren (Messmer & Hitzler, 2011, S. 182). Professionelle der Sozialen Arbeit sind im Rahmen einer Stao zum einen dafür verantwortlich, als Expert*innen zu agieren, zum anderen ist es aber auch ihre Aufgabe, in eine Beziehung zu treten, wobei diese Beziehung nicht hierarchisch, dafür aber teilnahmeorientiert gestaltet sein sollte (Messmer & Hitzler, 2015, S. 60).

Auf der Website von WiF.swiss sind Reflexionsfragen zum Stao zu finden, welche sich vor allem auf die Rahmenbedingungen fokussieren. Wir haben ergänzende Reflexionsfragen erarbeitet, welche die Kinder und Jugendlichen stärker in den Fokus nehmen und die Möglichkeit der Partizipation unterstützen könnten:

Reflexionsfragen

  • Wurden die Machtasymmetrien, welche in einem Standortgespräch auftreten können, thematisiert und transparent gemacht? (bspw. verhandelbare vs. nicht verhandelbare Regeln)
  • Ist die Teilnehmerzahl angemessen, förderlich oder hinderlich für die Partizipation des Kindes oder des/der Jugendlichen?
  • Besteht die Möglichkeit, eine Vertrauensperson für das Kind oder den/die Jugendliche/n zu deren Unterstützung zum Gespräch mitzunehmen?
  • Welche Rollenkonstellationen ergeben sich aus der Teilnehmerzusammensetzung für das betroffene Kind oder den/die betroffene/n Jugendliche/n? (Rollenklärung)
  • Ist der Entwicklungsstand des Kindes oder des/der Jugendlichen bedacht und sind die Gesprächsführungsmethoden dementsprechend angepasst worden?
  • Werden regelmässige und zeitlich genug lange Pausen eingelegt?
  • Werden die Aussagen von Kindern und Jugendlichen angemessen gewichtet? Wird diesen Aussagen entsprechende Relevanz beigemessen?
  • Nebst den obig fachlich verorteten Reflexionsfragen möchten wir im Anschluss noch einige Reflexionsfragen anbringen, welche auf unserer persönlichen Praxiserfahrungen gründen:
  • Wer bestimmt über das Setting des Stao?
  • Werden nur Themen angesprochen und diskutiert, welche für den eigentlichen Grund der Stao relevant sind?
  • Stehen Hilfsmittel oder Instrumente zur Verfügung, um die Sichtweise des Gegenübers besser zu verstehen?
    Wer wählt die Räumlichkeit des Stao aus?
    Wer bestimmt über Zeitpunkt und Dauer des Stao?
    Wer entscheidet über Teilnehmende sowie deren Anzahl des Stao?

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Weiterführende Literatur

AvenirSocial. (2010). Berufskodex Soziale Arbeit Schweiz. Ein Argumentarium für die Praxis der Professionellen. Bern: AvenirSocial.

Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen EKKJ. (2011). Kindern zuhören, das Recht auf Meinungsäusserung und Anhörung. Bern: Eidgenössisches Departement des Innern EDI, Schweizerische Eidgenossenschaft.

Grunwald, K. & Thiersch, H. (Hrsg.) (2004). Praxis Lebensweltorientierter Sozialer Arbeit. Handlungszugänge und Methoden in unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Weinheim und München: Juventa Verlag.

Messmer, H. & Hitzler, S. (2015). Interaktion und Kommunikation in der Sozialen Arbeit. Fallstudien zum Hilfeplangespräch. In Otto, H.-U., Oelerich, Gertrud (Hrsg.), Empirische Forschung und Soziale Arbeit. Ein Studienbuch (S. 51- 64). Wiesbaden: VS-Verlag.

Pluto, L. (2007). Partizipation in den Hilfen zur Erziehung. Eine empirische Studie. München: Verlag Deutsches Jugendinstitut.

Schnurr, S. (2018). Partizipation. In: G. Grasshoff, A. Renker & W. Schröer (Hrsg.), Soziale Arbeit: Eine elementare Einführung (S. 631-648). Wiesbaden: Springer VS.

Sponagl, P. (2002). Das Hilfeplangespräch in der Heimerziehung: Wahrnehmung und Bewertung von Hilfeplangesprächen innerhalb eines heilpädagogischen Kinderheimes aus Sicht der beteiligten Kinder/Jugendlichen, Eltern, Jugendamts-/ ASD-Vertreter und pädagogischen Fachkräfte. München: Lambertus Verlag.

Thiersch, H. (2014). Lebensweltorientierte Soziale Arbeit (9. Aufl.). Weinheim: Betz Juventa.

Wolff, R., Ackermann, T., Biesel, K., Brandhorst, F., Heinitz, S., Patschke, M. (2014). Beiträge zur Qualitätsentwicklung im Kindesschutz. Praxisleitfaden. Dialogische Qualitätsentwicklung im kommunalen Kinderschutz. (Aufl. 1.10.12.13). Paderborn: Bonifatus GmbH Druck – Buch – Verlag.

Elternarbeit im Kontext Fremdplatzierung
[Partizipation/Zusammenarbeit mit dem Herkunftssystem]
Fiona Bobo, Simon Kessler, Wanja Lochmann & Livia Studer

Eine gelingende Zusammenarbeit zwischen den Eltern der fremdplatzierten Kinder und Jugendlichen und den Fachpersonen im Fremdplatzierten Kontext stellt in der Umsetzung eine grosse Herausforderung dar. Hierfür braucht es über die Standortgespräche hinaus regelmässiger Austausch, gemeinsame Ziele, sowie auch eine grundlegende Transparenz. Nur dann können die Förderung und Entwicklung der Kinder und Jugendlichen vorangetrieben werden. Es soll im Betreuungsprozess geklärt werden, welche Fachpersonen im regelmässigen Austausch mit den Eltern bleiben und wie dieser gestaltet wird. Es kann nicht klar abgegrenzt werden, welche Methoden und Herangehensweise es dazu benötigt, da es sehr vom System und den involvierten Personen abhängt.

Dazu werden folgende weitergehende Reflexionsfragen aufgelistet, um das Gelingen in der Zusammenarbeit zu ermöglichen:

  • Wer ist die direkte Ansprechperson für die Eltern? (Bezugsperson auf der Wohngruppe, Klassenlehrperson)
  • Wie findet ein regelmässiger Austausch statt? Welchen Anspruch wird vorausgesetzt seitens der Fachpersonen aber auch seitens der Eltern? (z.B. wöchentliche Telefonate, persönliche Gespräche, …)
  • Was sind die zentralen Themen im Gespräch? Welche Ziele verfolgen wir?
  • Wie kann Verbindlichkeit hergestellt werden? Was braucht es dafür aus Sicht der Eltern und Fachpersonen?
  • Wie werden allfallende Themen aus den Gesprächen mit den Eltern gegenüber den Kindern und Jugendlichen kommuniziert? Wie wird die Transparenz gegenüber den Kindern und Jugendlichen hergestellt?
  • Welche Haltung, Werte und Vorstellungen prägen mich als Fachperson?
  • Was verstehe ich als Fachperson unter einer gelingenden Zusammenarbeit?
  • Inwieweit ist es meinem Gegenüber überhaupt möglich, meine Vorstellungen einer gelingenden Zusammenarbeit zu erfüllen? Aufgrund der Subjektivität ist es wichtig, die unterschiedlichen Vorstellung transparent zu machen.
  • Was ist mein Ziel in der Rolle als Fachperson? Was ist das Ziel des Gegenübers?
  • Wie kann die Sicht der Eltern als Experten/innen ihrer Kinder, zusammen mit der fachlichen Sichtweise im Prozess berücksichtigt werden?
  • Welche Gefühle und Emotionen tragen die Eltern und Fachpersonen in die Zusammenarbeit und wie wird damit umgegangen?
  • Handelt es sich um eine Kindeswohlgefährdung?
  • Welche Leitemotionen verhindern es den Eltern zu kooperieren?
  • Wer übernimmt welche Rolle in den weiteren Schritten, damit die Zusammenarbeit mit Eltern und Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden kann?
  • Welche Informationen müssen transparent gemacht werden?
  • Wenn Eltern blockieren - was verbirgt sich möglicherweise dahinter?

 

Durch unterschiedliche Ausgangslagen in den jeweiligen Systemen rund um die Kinder und Jugendlichen können verschiedenste Probleme auftreten. Gerade bei Wochenplatzierungen, wenn Kinder und Jugendliche das Wochenende und die Ferien zuhause verbringen, kann es zu Komplikationen bei der Förderung der Kinder und Jugendlichen führen. Es kann zu Kindeswohlgefährdungen kommen oder auch zu nichtkooperierenden Eltern. In diesen Fällen ist es für die Fachpersonen eine grosse Herausforderung. Beispielsweise sind bei nicht angeordneten Platzierungen nicht viele Interventionen möglich. Wenn es aus Sicht der Professionellen zu einer Gefährdungsmeldung kommen muss, weil das Kindeswohl gefährdet ist, muss im System gut abgewogen werden, welche Person im System welche Schritte einlegt.

 

Dazu folgende Reflexionsfragen:

  • Handelt es sich um eine Kindeswohlgefährdung?
  • Welche Leitemotionen verhindern es den Eltern zu kooperieren?
  • Wer übernimmt welche Rolle in den weiteren Schritten, damit die Zusammenarbeit mit Eltern und Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden kann?
  • Welche Informationen müssen transparent gemacht werden?
  • Wenn Eltern blockieren - was verbirgt sich möglicherweise dahinter? 

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Weiterführende Literatur

Faltermeier, J. (2019). Eltern, Pflegefamilie, Heim. Partnerschaften zum Wohle des Kindes. Weinheim: Beltz Juventa.

Günder, R. (2011). Praxis und Methoden der Heimerziehung. Freiburg: Lambertus Verlag.

Ross, L. & Tschöpe-Scheffler, S. (Hrsg.) (2014). Gute Zusammenarbeit mit Eltern in Kitas, Familienzentren und Jugendhilfe: Qualitätsfragen, pädagogische Haltung und Umsetzung. Opladen, Berlin & Toronto: Barbara Budrich Verlag.  

Schulze-Krüdener, J. & Homfeldt, H.G. (2013) Elternarbeit in der Heimerziehung. In W. Stange, R. Krüger, A. Henschel & Ch. Schmitt (Hrsg.), Erziehungs- und Bildungspartnerschaften. Praxisbuch zur Elternarbeit (S. 250-257). Wiesbaden: Springer VS.

"Der Systemsprenger"
[Partizipation/Zusammenarbeit mit den jungen Menschen]
Anja Buschor, Sara Hauser, Melanie Lübbers & Beatrice Weber

Nicht erst seit dem gleichnamigen Film wird immer wieder von sogenannten «Systemsprengern» gesprochen, wenn junge Menschen und die Angebote an ihre Grenzen stossen. Dazu wurden nach Sichtung des Fachdiskurses von den Studierenden und künftigen Sozialarbeitenden zwei Bilder erstellt:

© Beatrice Weber


© Beatrice Weber


Was ist auf den zwei Bildern zu erkennen? Welche Unterschiede sind erkennbar? Welche fachlichen Zusammenhänge lassen sich ableiten?

Rätz formuliert in ihrem Fachvortrag folgende Punkte, wenn Kinder und Institutionen aneinander scheitern (2016, S. 48 – 53):

  • Hilfe erfordert Zeit: Oft haben die Kinder eine bewegte Vergangenheit, ihre Verarbeitung und ihr Umgang damit ist individuell. Eine Platzierung ist eine Umstellung in eine neue Umgebung und oftmals mit gerahmten Zeitstrukturen verbunden, welche eine gewisse Dauer bedarf.
  • Gewährleistung der Grundversorgung: Diese ist hilfreich, um das Kind in der Institution ankommen zu lassen. Später kann sich zu dieser Unterstützung der Zugang öffnen für weitere Hilfsangebote.
  • Beziehung: Die beständige Beziehung zwischen den betreuenden Fachpersonen und dem Kind ist nicht an Bedingungen geknüpft. Die betreuenden Fachpersonen sollen immer wieder Angebote an das Kind machen und somit den Kontakt aufrechterhalten. Durch diese Beständigkeit erfährt das Kind, dass es sich auf das Hilfesystem verlassen kann.
  • Dialog: Durch das Zuhören unterstützen die betreuenden Fachpersonen die Auseinandersetzungs- und Reflexionsprozesse des Kindes. Dabei ist es wichtig, die Grenzen des Erzählens zu respektieren.
  • Emotionale Äusserungen: Das Zulassen und Aushalten unterstützen dessen Ausleben. Sie sind Bewältigungsstrategien, diese sollen akzeptiert werden.
  • Vorerfahrungen: Diese sollen in die aktuelle Hilfe eingebunden werden, damit das Kind sein Leben verstehen und bewältigen kann.
  • Gemeinsames Vorhaben: Alltägliche Situationen eignen sich, um Themen wahrzunehmen, welche das Kind interessieren. Ebenfalls können Stärken erkannt werden.
  • Soziales Handeln: Ist lebensgeschichtlich entstanden, die Bedeutung der Handlungen soll verstanden versucht werden und sollte deshalb in ihrer Entstehung rekonstruiert werden. Wechselseitiges aufeinander bezogenes Handeln sollte berücksichtigt werden.
  • Konflikte: Die Auseinandersetzung mit Konflikten gehört zur Entwicklung, ihnen sollte konstruktiv begegnet werden.
  • Entscheidungen: Das Kind sollte selbständige Entscheidungen treffen, um so auch dessen Auswirkungen wahrnehmen zu können. Die betreuenden Fachpersonen unterstützen es nach Bedarf.
  • Handlungsspielraum: Anstelle von Grenzen das Mögliche und Machbare aufzeigen.
  • Externe Beschwerdemöglichkeiten: Diese eröffnen die Möglichkeit ausserhalb der Organisation seine Anliegen anzubringen.

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Weiterführende Literatur (Auswahl)

Baumann, M., Bolz, T. und Albers, V. (2020). Systemsprenger in der Schule. Weinheim Basel: Beltz.

Behrens, D. und Mansfeld, K. (2020). Wenn Hilfsysteme nicht greifen. Sozialwirtschaft, 30 (2) 24-25. doi:10.5771/1613-0707-2020-2-24

Herz, B. (2006). Lernen für Grenzgänger. Münster: Waxmann.

Rätz, R. (2016). Was tun, wenn Kinder und Jugendliche und Erziehungshilfen aneinander scheitern? In Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Hrsg.), Systemsprenger verhindern – wie werden die Schwierigen zu den Schwierigsten? (S. 41-60). Berlin: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH.


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Ab hier Beiträge von Studierenden aus dem 1. Zukunftslabor, Herbstsemester 2019/2020:

«Transparenz in der Kinder- und Jugendhilfe» [Partizipation]

Auf der Seite www.wif.swiss gibt es einen Eintrag bezüglich Partizipation der Kinder und Jugendlichen, es wird jedoch nicht erwähnt, was das in Bezug auf Transparenz bedeutet. Daraus haben wir folgende Fragestellung entwickelt:

Welche Informationen müssen, dürfen oder sollen an die Adressat*innen weitergegeben werden?

Obwohl es ethische Grundlagen gibt, die dafürsprechen, dass Transparenz gegenüber den Kindern und Jugendlichen sowie deren Bezugssystemen wichtig ist, damit diese partizipieren können, muss im Einzelfall individuell entschieden werden, wie, mit wem und wann dies geschieht. Denn gewisse Information können schutzbedürftigen Betroffenen je nach Einbettung auch schaden.

Bedeutend ist es, im Einzelfall die ethischen Grundlagen abzuwägen und zu bedenken, was für Konsequenzen für die Betroffenen entstehen können. Meysen und Kelly (2017) bringen den Umgang mit Informationen mit nachfolgender Aussage auf den Punkt:

“Ethischer Einsatz für diejenigen, die Schutz und Unterstützung bedürfen, kann nicht mit einem Verstecken hinter Regeln und Vorschriften erarbeitet werden” (S. 51).

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Weiterführende Literatur:    

AvenirSocial. (2010). Berufskodex Soziale Arbeit Schweiz. Ein Argumentarium für die Praxis der Professionellen. Bern, Professionelle Soziale Arbeit Schweiz. Verfügbar unter: https://www.hilfswerkuri.ch/fi...

Conelli, G. P. & Mattei, R. (2017). Beziehungskontinuität ist die Grundlage des Engagements. #prison-info. Das Magazin zum Straf- und Massnahmenvollzug, (2), 22-27.

Günder, R. (2011). Praxis und Methoden der Heimerziehung. Entwicklungen, Veränderung und Perspektiven der stationären Erziehungshilfen. (4. Aufl.). Verfügbar unter: https://content-select.com/med...

Meysen, T. & Kelly, L. (2017). Grundlagen für ethische Praxis bei Interventionen im Kinderschutz. Forum Erziehungshilfen, 23 (1), 49-52.Meysen, T. & Kelly, L. (2017). Grundlagen für ethische Praxis bei Interventionen im "Kinderschutz. Forum Erziehungshilfen, 23 (1), 49-52.

«Vertrauensperson» [Prozesse/Zusammenarbeit mit jungen Menschen]

Im Bereich «Prozesse» auf www.wif.swiss gibt es noch keine Reflexionsfragen. Doch wären solche, bspw. im Zusammenhang mit einer dialogischen Rollenklärung der «Vertrauensperson» für junge Menschen in der Fremdplatzierung auch hier angebracht. Mögliche Reflexionsfragen in Bezug auf Vertrauensperson sind aus unserer Sicht im Bereich

Platzierungs- und Betreuungsprozess:

  • Ist die Installation einer Vertrauensperson im Platzierungsprozess im Rahmen der Mandatsführung integriert?
  • Wird die Vertrauenspersonen auch zu Standortgesprächen eingeladen?
  • ausdefinierte rechtliche Grundlage, auch in Bezug auf die Auftragserteilung durch die KESB an den Beistand resp. die Beiständin
  • Definition von Mitsprache- / Mitbestimmungsrecht vs. beratende Funktion

-          Wurde das Kind auf sein Recht, eine Vertrauensperson zu benennen, aufmerksam gemacht?

-          Wurde eine Vertrauensperson gemeinsam mit dem Kind festgelegt?

-          Findet regelmässiger Austausch zwischen der Vertrauensperson und dem professionelle Hilfesystem statt?

Reflexionsfragen zur Rollenklärung der Vertrauensperson

Aus unserer Sicht müssen folgende Punkte zur Klärung der Rolle der Vertrauensperson diskutiert werden:

-          Bestimmung der Vertrauensperson durch das Kind ohne Beeinflussung durch Erwachsene

-          Unabhängigkeit der Vertrauensperson (nicht Teil des professionellen Hilfesystems)

-          professionell vs. freiwillig (entlohnt oder unentgeltlich)

-          Definition von Aufgabenbereich, Kompetenzen und Verantwortung

Konkrete Auftragserteilung oder Benennung von Vertrauenspersonen können unserer Meinung nach erst nach einer erfolgreichen Klärung der offenen Punkte erfolgen. Somit wäre auch eine Grundlage dafür geschaffen, damit die rechtliche Verpflichtung aus Art. 1a Abs. 2 PAVO eingehalten werden kann.

 

Beitrag zum Stichwortverzeichnis auf www.wif.swiss

Vertrauensperson: Die Vertrauensperson versteht sich als Ansprechperson ausserhalb (oder auch innerhalb) des professionellen Hilfesystems. Sie stärkt die Position von jungen Menschen im Platzierungsprozess und steht ihnen bei Fragen und Belangen des Lebens zur Seite. Wenn immer möglich wird sie von den Kindern und Jugendlichen selbst gewählt.

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Weiterführende Literatur

Nowacki, K. & Remiorz, S. (2018). Bindung bei Pflegekindern: Bedeutung, Entwicklung und Förderung. Stuttgart: W. Kohlhammer Verlag.

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirke Winterthur und Andelfingen. (2014). Richtlinie Erteilung einer Bewilligung zur Aufnahme eines Pflegekindes (Pflegeplatzbewilligung). Verfügbar unter: https://kesb-wa.ch/wp-content/...

Bärtschi, J. & Thomet, V. 2018. Systematische Ernennung einer Vertrauensperson für das platzierte Kind. Verfügbar unter: https://www.kokes.ch/applicati...

Rosch, D., Fountoulakis, C. & Heck, C. (Hrsg.). 2016. Handbuch Kindes- und Erwachsenenschutz. Recht und Methodik für Fachleute. Bern: Haupt Verlag. S. 437.

Seiterle, N. (2018). Schlussbericht Bestandsaufnahme Pflegekinder und Heimkinder Schweiz 2015-2017. Zürich: Pach (Pflege- und Adoptivkinder Schweiz) und Integras (Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik).

SODK & Kokes. (2019). Empfehlungen der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) und der Konferenz für Kinder- und Erwachsenenschutz (Kokes) zur ausserfamiliären Platzierung (Unveröffentlichtes Dokument). Bern: SODK

«Systemsprenger - wer sprengt welches System?» [Diagnostik & Abklärung/Partizipation]

Aufgrund unseres eingebetteten Fachinputs bezüglich einer Falldiskussion kommen wir zu folgenden Reflexionsfragen, die als Anregung dienen sollen, um eine fach- und adressatengerechte Haltung im Zusammenhang mit den sogenannten «Systemsprenger*innen» zu festigen.

  • Welche Möglichkeiten gibt es, um einer Situationszuspitzung bei “Systemsprengern” entgegenzuwirken?
  • Inwieweit bedenken Fachpersonen im Kindsschutzwesen, was vorherige Massnahmen für Konsequenzen mit sich brachten, warum dies der Fall war und inwieweit das für die weitere Planung eine Rolle spielt?
  • Inwieweit müssen wir zu Hermann Nohl’s (1933) Grundformel „Nicht die Probleme, die der Jugendliche macht, sondern die die er hat, haben die Sozialpädagogik zu interessieren“, zurückkehren
  • Soll man den Fokus vor allem auf die Kinder und Jugendlichen legen oder sollte vermehrt auch mit dem Herkunftssystem zusammengearbeitet werden
  • Beim Begriff “Systemsprenger” liegt der der Fokus auf dem Kind, welches in kein System passt. Inwiefern sind diese Zuschreibung und Defizitorientierung gerechtfertigt? Inwiefern zielführend angesichts des Auftrags der Sozialpädagogik
  • Inwiefern könnte eine erzwungene Platzierung nicht sogar die Wut, das Abgrenzungsverhalten, den Widerstand und das sogenannte Devianzverhalten etc. des Jugendlichen verstärken? Was könnte diese Konsequenzen abschwächen?
  • Könnten unvorhersehbare Bezugspersonenwechsel in dieser heiklen Entwicklungsphase des Kindes kontraproduktiv sein?
  • Wie kann man die Eltern vermehrt in die Verantwortung miteinbeziehen und dennoch unterstützen und stärken?

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Weiterführende Literatur

Blülle, S. (1996). Ausserfamiliäre Plazierung. Zürich: Schweizerischer Fachverband für Sozial- und Heilpädagogik.

Böhnisch L. & Schröer W. (2015). Devianz als Bewältigungsverhalten. In B. Dollinger & N. Oelkers, (Hrsg.) Sozialpädagogische Perspektiven auf Devianz (S.121-135). Weinheim und Basel: Juventa Verlag GmbH.

Bohnstengel, L. (2009). Kinder und Jugendliche mit Traumasymptomatik als Heraus-forderung für die Inobhutnahme. In G. Lewis, R. Riehm, A. Neumann-Witt, L. Bohnstengel, S. Köstler & G. Hensen (Hrsg.), Inobhutnahme konkret (S. 153-169). Regensburg: Walhalla Fachverlag.

Integras Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik, & ZHAW Soziale Arbeit. (o. J.). Wissenslandschaft Fremdplatzierung. Zugriff am 24. Oktober 2019. Verfügbar unter: https://www.wif.swiss/prozesse...

Integras Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik (2009). Die Platzierung von Kin-dern und Jugendlichen in sozial- und sonderpädagogisch Einrichtungen. Zü-rich: o.A.

Krause, H. U. (2019). Beteiligung als umfassende Kultur in den Organisationen der Hilfen zur Erziehung: Haltungen - Methoden - Strukturen. Regensburg: Interna-tionale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH-Sektion Bundesrepublik Deutschland der Fédération Internationale des Communautés Educatives e.V.).

Müller B. & Schwabe M. (2009). Pädagogik mit schwierigen Jugendlichen: Ethnogra-fische Erkundungen zur Einführung in die Hilfen zur Erziehung. Weinheim und München: Juventa Verlag.

Nohl, H. (1933): Die Theorie der Bildung. In: H. Nohl & L. Pallat, (Hrsg.), Handbuch der Pädagogik. Bd. 1 (S. 3-80). Langensalza: Beltz. 

Geschwister in Fremdplatzierung: Reflexionsfragen [Kooperation der Akteure/Partizipation]

Immer wieder kommt es zu herausfordernden Situationen und anspruchsvollen Entscheidungen, wenn es um Geschwister in der Fremdplatzierung geht. Dabei können folgende Reflexionsfragen erkenntnis- oder entscheidungsleitend sein:

  • Wie wird das Kindswohl definiert?
  • Gibt es von der Organisation (in diesem Fall KESB) ein Kompetenztraining für Fachpersonen, um ein professionelles Handeln zu fördern?
  • Was sind die verschiedenen Platzierungsschritte bei Geschwistern?
  • Woran merke ich, dass eine gemeinsame Platzierung angezeigt ist?
  • Woran erkennt man, dass eine gemeinsame Platzierung nicht sinnvoll ist?
  • Wobei könnte man bei der Platzierung von Geschwistern an Grenzen stossen?
  • Können die Geschwister ihre eigenen Vorschläge zur Platzierung einbringen?
  • Inwieweit sollen die Anliegen der Geschwister in den Platzierungsprozess miteinbezogen werden?
  • Sind die Möglichkeiten, sich im Platzierungsprozess zu beteiligen an das jeweilige Alter angepasst?
  • In welcher Sprache (einfache Erklärung) soll mit den Geschwistern gesprochen werden? Ist diese genügend verständlich?
  • Inwiefern kann die Geschlechterkonstellation und/oder das Alter eine Herausforderung bei der Platzierung von Geschwistern darstellen?
  • Wie können Erkenntnisse von Platzierungsprozessen von Geschwistern gesammelt werden?
  • Welche Herausforderungen ergeben sich für die Fachpersonen im Platzierungsprozess von Geschwistern?

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Weiterführende Literatur:    

Brück, N. (2018) Geschwisterbeziehungen und Freundschaften. Kindliche Beziehungen als Entwicklungskontexte für Moral. Wiesbaden: Springer VS.

Heiner, M. & Walter, S. (2010). Geschwisterbeziehungen in der ausserfamilialen Unterbringung. Erkenntnislage und Entwicklungsbedarf. München: SOS Kinderdorf Sozialpädagogisches Institut.

Quality4Children. (o.D.). Quality4Children Standards in der ausserfamiliären Betreuung in Europa. Verfügbar unter: http://www.quality4children.ch...

Verein Espoir (2018). Geschwisterplatzierung getrennt oder gemeinsam? Verfügbar unter: https://www.vereinespoir.ch/fi...

Verantwortungen bei der Fallführung - ein Checklistenentwurf [Kooperation der Akteure/Partizipation]

Die folgende Checkliste, die an unser Fallbeispiel angelehnt ist, soll als Orientierungshilfe in der Fallführung und Fallbegleitung dienen, so dass Zuständigkeiten fortlaufend neu präzisiert und reflektiert werden. Dies soll zu einer verbesserten Kooperation und Kommunikation der involvierten Akteure beitragen. Die Checkliste ist keinesfalls abschliessend und muss auf einzelne Fallbeispiele erweitert und angepasst werden:

Institution

  • Die Erwartungen seitens Beistand sind geklärt.
  • Überprüft ob das Setting passt.
  • Gewährleistung von adäquaten Arbeitsbedingungen (Sicherheitsdispositiv, Betreuungsschlüssel, Ressourcen etc.)
  • Qualitätssicherung (qualifiziertes Personal)
  • Wirkungsevaluation: Wird der institutionelle Auftrag erfüllt?

Bezugsperson

  • Der individuelle Auftrag ist bekannt.
  • Bedürfnisorientierte Betreuung wird geleistet.
  • Individuelle zielorientierte Förderung ist gewährleistet.
  • Es besteht (den Möglichkeiten entsprechend) ein persönlicher Verkehr mit dem familiären Umfeld.
  • Informationspflicht zu Institution sowie Beistand ist gewährleistet.
  • Ist die momentane Betreuungssituation mit berufsethischen Normen und Werten vereinbar?

Beistandschaft

  • Der Auftrag mit der Institution ist geklärt.
  • Bedürfnisorientierte Betreuung wird eingefordert und kontrolliert.
  • Die Finanzierung ist gewährleistet.
  • Weitere in der Erziehung und Betreuung involvierte Personen (z.B. familiäres Umfeld) werden eingebunden.
  • Es werden Unterstützungs- und Organisationshilfen für die Eltern vermittelt.
  • Die Eltern werden zureichend gestärkt und in ihren Ressourcen unterstützt.
  • Es besteht Kontakt zum betroffenen Kind (Überblick über die Situation, Wünsche und Bedürfnisse des Kindes verschaffen und Entwicklung begleiten).
  • Der persönliche Verkehr ist geregelt.
  • Zukunftsperspektiven werden verfolgt und zielorientiert umgesetzt.
  • Wird das Mitspracherecht des Kindes berücksichtigt?

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Weiterführende Literatur

Ackermann, T. & Robin, P. (2018). Partizipation, Akteure und Entscheidungen im

Kinderschutz – Wie lassen sich hilfreiche Prozesse zwischen allen Beteiligten gestalten? In

M. Böwer & J. Kotthaus (Hrsg.), Praxisbuch Kinderschutz (S. 189-206). Weinheim Basel:

Beltz Juventa.

Integras Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik & Zürcher Hochschule für Angewandte

Wissenschaften ZHAW Soziale Arbeit (Hrsg.). (o.D.). Betreuungsprozess. Verfügbar unter:

https://www.wif.swiss/prozesse...

Müller, B. (2017). Sozialpädagogisches Können: Ein Lehrbuch zur multiperspektivischen

Fallarbeit (8. Aufl.). Freiburg im Breisgau: Lambertus-Verlag.

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